|
Kastration Diese Frage ist im Zusammenhang mit der Entscheidung Rüde oder Hündin zu beantworten. Wir lehnen eine Kastration bei Hündinnen und auch bei Rüden ab. Wobei viel weniger Rüdenbesitzer auf die Idee kommen ihren Rüden kastrieren zu lassen, wie Hündinnenbesitzer. Außer natürlich es bestehen gesundheitliche Gründe, z. B. eine Gebärmutterentzündung oder hartnäckige immer wiederkehrende Prostataentzündungen. Natürlich wären auch Tumore eine Grund für eine Kastration. Oftmals wird vorgeschlagen eine Hündin bereits in jungen Jahren kastrieren zu lassen, rein prophylaktisch. Dieses soll den Vorteil habe, dass die Gesäugetumore, die in späteren Jahren auftreten können, vermieden werden sollen. Natürlich werden Sie dann die „Beschwerden“ einer Läufigkeit und vielleicht einer anschließenden Scheinschwangerschaft nicht mehr haben. Aber Sie handeln sich andere Probleme ein. So z. B. bekommt eine kastrierte Hündin schlechtes wolliges Haar, was sehr pflegeintensiv ist. Außerdem wird sie im Wesen „tranig“, das heißt sie verliert ihr Temperament. Das schlimmste was dann noch nach ca. 3 Jahren passieren kann ist, dass sie inkontinent wird. Für eine saubere Hündin ist das eine ganz schlimme Sache, da es die Hunde nicht lieben im eigenen Urin zu liegen. Auch für den Besitzer kann der penetrante Uringeruch im Haus nicht angenehm sein. Selbstverständlich kann man dieses meistens weitgehend mit Medikamente unter Kontrolle bringen. Diese Medikamente haben dann aber vermutlich auch wieder Nebenwirkungen. Mein Vorschlag, wenn Sie mit dem weiblichen Zyklus nicht zurechtkommen: kaufen Sie sich einen Rüden. Zurück |